IMG 9651bunte KircheZwischen Tradition und Innovation

Der Internationale Wettbewerb für Orgelimprovisation Westfalen-Impro


...ist deutschlandweit der einzige Wettbewerb für Orgel-Improvisation, der nicht an einen festen Austragungsort gebunden ist, sondern schon allein durch andere Orgeln, Kirchen und Städte immer wieder neue Akzente setzt.

So trägt er dazu bei, junge Spitzenmusiker zu fördern und basierend auf deren Talent die hohe Kunst der Improvisation zu bewahren und neu zu beleben. Zugleich ist der Wettbewerb ein wichtiger Faktor für die kulturelle Identität der Region.

Der Internationale Wettbewerb für Orgelimprovisation Westfalen-Impro blickt auf eine langjährige Tradition zurück. Innerhalb eines guten Jahrzehnts hat er sich international etabliert. 2005 erstmals und seither in zwei- bis dreijährigem Abstand ausgerichtet, hat er inzwischen viel Renommee erworben.


 

Was wurde eigentlich aus ...

E TraxlerErich Traxler

Erich Traxler ist seit 2013 Professor für Cembalo an der Konservatorium Wien Privatuniversität und Dozent für Generalbass an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Er hat sich spezialisiert auf die Musik zwischen 1600 und 1800. Als Cembalist und Organist tritt er mit vielen namhaften Orchestern auf und geht auch auf Solo-Tourneen. Die führen ihn durch ganz Europa und nach Übersee. Es liegen zahlreiche CD-Einspielungen von ihm vor (ORF, Gramola, WDR u.a.).

 

 

 

Bild BarberinoStefano Barberino

Stefan Barberino ist heute Kirchenmusiker der katholischen Kirche St. Bonifatius in Berlin-Kreuzberg. Nachdem er den ersten Preis bei Westfalen Impro 3 gewann, war er Assistent von W. Seifen an der Kaiser Wilhelm Gedächtniskriche in Berlin. Er absolvierte sein Orgelstudium und schloss 2013 mit einem Konzertexamen Orgelimprovisation ab. Gegenwärtig studiert er einen Kirchenmusik-Master an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle.

 

 

S. LiegeonSamuel Liegeon

Er gewann nach Westfalen-Impro 4 noch weitere Wettbewerbe, u.a. in Strassbourg, Leipzig und auch den großen Wettbewerb von Chartres. Im Jahre 2012/2013 war er für sechs Monate young artist in residence an der Kathedrale Saint Louis King of France in New Orleans (USA). Auch improvisiert er häufig zu Stummfilmen, so im „Cine de Balzac“ in Paris. Er ist Professor am Pole Superieur de Paris-Auberville.

 

 

 

D. CassanDavid Cassan

Der Gewinner von Westfalen-Impro 5 gewann anschließend den bekannten Wettbewerb in Schwäbisch-Gmünd und den Internationalen Jean-Louis-Florenz-Preis der Academie of Arts (France). Er ist heute einer der gefragtesten Organisten seiner Generation und konzertiert mit namhaften Orchestern (Orchestre Philharmonique de Paris, Orchestre National de Lyon, Capitole de Toulouse). Seine Karriere führte ihn bereits durch viele Länder (Deutschland, Russland, China, Israel, England, Spanien, Italien u.a.).

 

 

Martin

Martin Gregorius

gewann im Jahr 2016 nicht nur Westfalen-Impro 6, sondern auch den 6. Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Aigen-Schlägl/Österreich. Außerdem wurde ihm im Jahr 2016 das Stipendium der Alfred-Toepfer-Stiftung zuerkannt. Am 22. Juli 2017 um 20 Uhr eröffnet Gregorius den Orgelsommer der Stadt Münster mit einem Konzert in der St- Lamberti-Kirche.  

 

 

 


Musteraufgabe Westfalen-Impro 6 (download)

Impro6 Aufgabe


Die Chronik von Westfalen-Impro:

LAMB JK Messiaen 069

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Internationaler Westfälischer Orgelwettbewerb Westfalen Impro 6urkundenverleihung

 

Die sechste Auflage war zugleich eine Premiere. Erstmals wurde der Wettbewerb dieses Mal an zwei Orten ausgetragen: in Kooperation mit dem Förderverein Domorgel Billerbeck e.V. vom 10. bis 13. November 2016 an der Schuke-Orgel der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti Münster und an der Fleiter-Orgel im Ludgerus Dom  zu Billerbeck.


Folgende Auszeichnungen wurden vergeben:

Den ersten Preis (3.000 Euro) sowie den Publikumspreis in Höhe von 500 Euro gewann der Pole Martin Gregorius. Den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis verlieh die Jury an den Niederländer Geerten Liefting.

Der Jury gehörten an:

Prof. Tomasz Adam Nowak (Detmold/Deutschland), Vorsitzender

Prof. Jos van der Kooy (Haarlem/Niederlande)

Prof. Philippe Lefèbvre (Paris/Frankreich)

 

Internationaler Westfälischer Orgelwettbewerb Westfalen Impro 5IMG 6399 Gesamtaufnahme

Der Wettbewerb wurde vom 8. bis zum 10. Mai 2013 an der Schuke-Orgel (2010, III/60) der Hochschule für Musik Detmold in der Heilig Kreuz-Kirche Detmold in zwei öffentlichen Runden ausgerichtet.  

Folgende Auszeichnungen wurden vergeben:

Der Preis für den Gewinner ging an David Cassan. (3.000 Euro) . Der Franzose gewann zudem die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung des Publikums. Die mit dem gleichen Betrag versehene Auszeichnung der Jury ging an Dimitri Grigoriev aus Russland.

Der Jury gehörten an:

Prof. Tomasz Adam Nowak (Detmold/Deutschland), Vorsitzender

Prof. David Briggs (England, USA)

Pierre Princemaille (Paris/Frankreich)

 

Internationaler Westfälischer Orgelwettbewerb Westfalen Impro 4IMG 3840

Ausgetragen wurde der Wettbewerb vom 10. bis 12. November 2011 an der Schuke-Orgel (1989 IV/55) der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti Münster.

Folgende Auszeichnungen wurden vergeben:

Den Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro gewann der Franzose Samuel Liégeon. Johannes Fankhauser aus Deutschland gewann die beiden von der Fachjury und dem Publikum vergebenen und mit jeweils 500 Euro dotierten Auszeichnungen.

Der Jury gehörten an:

Prof. Tomasz Adam Nowak (Detmold/Deutschland), Vorsitzender

Jean-Baptiste Dupont (Toulouse/Frankreich)

Prof. Peter Planyavsky (Wien/Österreich)

 

3. Internationaler Westfälischer OrgelwettbewerbOrgelfestival 2009

Der dritte Internationale Westfälische Orgelwettbewerb wurde vom 12. bis 14. November 2009 an der Beckerath-Orgel (1965 III/48) der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld ausgetragen. Er war für das Fach Orgelimprovisation ausgeschrieben. Diese Spezialisierung wurde fortan beibehalten. Deshalb wurden die späteren Wettbewerbe „Westfalen Impro“ genannt und fortlaufend nummeriert.

Folgende Auszeichnungen wurden vergeben:

Den Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro erhielt der Italiener Stefano Barberino. Zwei Auszeichnungen zu je 500 Euro gingen an Thomas Schnorr (Auszeichnung der Jury) und Sebastian Küchler-Blessing (Publikumspreis), beide aus Deutschland.

Der Jury gehörten an:

Prof. Tomasz Adam Nowak (Detmold/Deutschland), Vorsitzender

Prof. Jos van der Kooy (Haarlem/Niederlande)

Prof. Wolfgang Seifen (Berlin/Deutschland)

 

2. Internationaler Westfälischer OrgelwettbewerbLogo2

Der für den Zeitraum vom 23. bis zum 30. September 2007 in Dortmund und Münster vorgesehene zweite Internationale Westfälische Orgelwettbewerb musste abgesagt werden Es gab zwar eine ausreichende Zahl von Bewerbungen, doch genügten nicht alle Einsendungen den Wettbewerbsanforderungen.

Der Jury gehörten an:

Prof. Tomasz Adam Nowak (Detmold/Deutschland), Vorsitzender

Prof. Jos van der Kooy (Haarlem/Niederlande)

Prof. Edgar Krapp (München/Deutschland)

Prof. Peter Planyavsky (Wien/Österreich)

Dame Gillian Weir (London/Großbritannien)

 

1. Internationaler Westfälischer Orgelwettbewerb

Der erste Internationale Westfälische Orgelwettbewerb wurde vom 2. bis 5. November 2005 an der Klais Orgel der Ruhr-Universität Bochum (Audimax) unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Martin Blindow ausgetragen. Er wurde fortan bis 2011 im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals Westfalen-Lippe im jährlichen Wechsel mit einer Konzertreihe veranstaltet.

Folgende Auszeichnungen wurden vergeben:

Den ersten Preis des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 5.000 Euro erhielt der Österreicher Erich Traxler. Den zweite Preis in Höhe von 4.000 Euro erspielte sich der Pole Jaroslaw Tarnawski. Zwei Anerkennungspreise wurden an die Koreanerin So Youn Park und den gebürtigen Offenburger Markus Uhl vergeben.

Der Jury gehörten an:

Prof. Dr. Martin Blindow (Deutschland), Vorsitzender

Dr. Naji Hakim (Frankreich)
Prof. Dr. Hans Haselböck (Österreich)
Prof. Dr. Ewald Kooiman (Niederlande)
Prof. Tomasz A. Nowak (Polen/Deutschland)
Prof. Gisbert Schneider (Deutschland)